Wie aus einem Coworking-Gespräch in drei Tagen ein neues Programm entstand
- piaklausnitzer
- vor 3 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Manchmal entstehen Programme nicht in langen Planungsphasen, sondern in einem einzigen Gespräch.
Vor ein paar Wochen saßen wir wieder in unserem Coworking-Café zusammen.
Montags arbeiten wir dort gemeinsam.
Alle zwei Wochen nehmen wir uns zusätzlich Zeit für einen offenen Austausch. Kein festes Thema – sondern einfach die Frage:
Was beschäftigt euch gerade im Business?
Manchmal entstehen daraus kleine Gespräche.
Manchmal entstehen daraus neue Ideen.
Und manchmal entsteht daraus etwas, womit niemand gerechnet hat.
So wie dieses Mal.
Ein ganz normales Gespräch über Social Media
An diesem Donnerstag im Februar ging es plötzlich um ein Thema, das viele beschäftigt:
Social Media.
Content.
Und die Frage, warum sich das für viele gerade so schwer anfühlt.
Neue Formate.
Reels.
Karussells.
Algorithmen.
Und irgendwo dazwischen die Frage:
Was poste ich eigentlich heute?
Während wir darüber sprachen, sagte eine Teilnehmerin plötzlich:
„Ich hätte richtig Lust auf eine Content-Challenge.“
Ich habe sofort gelacht und gesagt:
„Ich bin dabei.“
Der ursprüngliche Plan
Wie das oft so ist, begannen wir sofort zu überlegen.
Vielleicht starten wir in ein paar Wochen.
Vielleicht bauen wir vorher noch eine Landingpage.
Vielleicht bereiten wir erst einmal alles in Ruhe vor.
All diese Gedanken kennt man ja.
Und dann schauten Kerstin und ich uns an und sagten irgendwann:
Warum eigentlich warten?
Es war Donnerstag.
Und wir beschlossen:
Am Montag starten wir.
Drei Tage Zeit
Also hatten wir genau drei Tage.
Drei Tage, um einen Raum aufzubauen.
Drei Tage, um eine Struktur zu entwickeln.
Drei Tage, um Inhalte vorzubereiten.
Der Raum wurde in Comuni aufgebaut.
E-Mail-Sequenzen wurden geschrieben.
Inhalte entstanden.
Kerstin hat in dieser Zeit sogar zwei GPTs entwickelt, die den Teilnehmerinnen später helfen sollten, ihre Contentstruktur zu entwickeln.
Es war intensiv.
Und gleichzeitig unglaublich leicht.
Wenn man sakrale Energie hat, kennt man das vielleicht:
Wenn eine Idee wirklich stimmt, entsteht plötzlich sehr viel Bewegung.
Und am Montag stand alles.
Nicht perfekt.
Aber bereit.
Die Pilotrunde
Zwölf Frauen sind in diese erste Runde gestartet.
Wir haben uns montags im Coworking getroffen.
Mittwochs gab es eine zusätzliche Umsetzungs-Session.
Die Teilnehmerinnen konnten sich im Raum austauschen, Fragen stellen und ihre Inhalte entwickeln.
Manche waren bei jeder Session dabei.
Andere haben sich still im Hintergrund durch die Inhalte gearbeitet.
Und ich gebe zu: zwischendurch war ich manchmal ein bisschen frustriert.
Ich dachte:
Wir geben hier so viel rein.
Warum nutzt ihr den Raum nicht mehr?
Bis mir klar wurde:
Menschen arbeiten einfach unterschiedlich.
Manche brauchen Austausch.
Andere brauchen Ruhe.
Was in diesen drei Wochen wirklich passiert ist
Am Ende der drei Wochen hatten viele Frauen etwas erreicht, womit sie am Anfang selbst nicht gerechnet hatten.
Einige haben ihre Website überarbeitet.
Andere haben zum ersten Mal klar formuliert, wofür sie eigentlich stehen.
Und eine Teilnehmerin sagte im Abschlusscall einen Satz, der mir bis heute im Kopf geblieben ist:
„Ich freue mich gerade wieder auf mein Business.“
Sie erzählte, dass sie morgens wieder Lust hat, an ihrem Business zu arbeiten.
Dass sie nicht mehr jeden Tag überlegt:
Was poste ich heute?
Sondern dass sie plötzlich eine Richtung sieht.
Und genau darum ging es eigentlich die ganze Zeit.
Die wichtigste Erkenntnis
In diesen drei Wochen wurde etwas sehr klar.
Viele Menschen haben kein Content-Problem.
Sie haben ein Klarheits-Problem.
Wenn die eigene Botschaft noch unscharf ist, fühlt sich Content anstrengend an.
Dann sucht man ständig nach neuen Ideen.
Nach neuen Formaten.
Nach dem nächsten Hook.
Aber sobald klarer wird, wofür man eigentlich steht, verändert sich etwas.
Content entsteht dann nicht mehr aus Druck.
Sondern aus Richtung.
Und plötzlich war da ein neues Programm
Aus dieser Pilotrunde ist schließlich etwas entstanden, womit wir am Anfang gar nicht gerechnet hatten:
Der Content RITT.
Ein Raum, in dem Unternehmerinnen nicht einfach nur lernen, wie man postet – sondern verstehen, wie ihre eigene Contentstruktur entsteht.
In den nächsten Wochen öffnen wir dafür die erste offizielle Runde.
Und am 17. März erzählen wir im Webinar mehr darüber:
warum Content für viele gerade so schwer geworden ist
welche Muster wir in der Pilotrunde beobachtet haben
und wie aus Klarheit eine funktionierende Contentstruktur entstehen kann
Wenn du dabei sein möchtest, kannst du dich hier anmelden:
Vielleicht beginnt genau dort etwas Neues
Manchmal entstehen Programme aus langen Planungen.
Und manchmal entstehen sie einfach aus einem Gespräch.
Aus einem Raum.
Aus einer Idee.
Und aus der Bereitschaft, einfach anzufangen.
So wie dieses Mal.


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